Martin Peterseil im Interview

Martin im Interview über seine Person, seine Vision und seine Ziele für Ried.

// Facts: 46 Jahre, verheiratet mit Romana, 3 Kinder: Juliana (11), Josepha (9) und Severin (5), Blindendorf 3, 4312 Ried in der Riedmark

// Ausbildung und Beruf: VS und HS Ried in der Riedmark, Landwirtschaftliche Fachschule Gießhübl, Matura an der HBLA Francisco-Josephinum Wieselburg für Land- und Betriebswirtschaft. Bankangestellter und Landwirt

// Hobbies: Marktmusikkapelle, Trompete spielen, Zeit mit Familie und Freunden verbringen, Spazieren gehen, ..

Die Politik ist im Ansehen oftmals ja eher unterdurchschnittlich. Was treibt Dich an, Bürgermeister einer rund 4300 Einwohner Gemeinde zu werden? Was ist Deine Motivation als Bürgermeisterkandidat in Ried anzutreten?

Martin: Das Bürgermeisteramt bietet neben zahlreichen Pflichten, auch viele Gestaltungsmöglichkeiten. Darüber hinaus ist “der Bürgermeister” wichtiger Repräsentant der Gemeinde UND man steht im ständigen Kontakt mit der Gemeindebevölkerung. Genau diese Perspektiven reizen mich, genau darum bewerbe ich mich für das Amt des Bürgermeisters.

Was ist dir bei der Arbeit in der Gemeindestube wichtig?

Martin: Der Begriff “Gemeindestube” ist wohl schon überholt – im Innen- und Außendienst wird super Arbeit geleistet. Meine Vision ist es, unsere Gemeindeverwaltung zu einer modernen und effizienten Servicestelle weiter zu entwickeln, wo die Zufriedenheit der Riederinnen und Rieder im Vordergrund steht. Modernes Gemeindemanagement wird in Zukunft besonders wichtig sein.

Ein Bürgermeister soll für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar und da sein. Wie schaut Deine (Zeit )planung aus?

Martin: Werde ich am 26. September zum Bürgermeister gewählt, werde ich als Vollzeitbürgermeister in Ried tätig sein.

Wie sehen Deine Visionen und Deine Ziele für Ried aus? Wofür willst du dich einsetzen?

Martin: An erster Stelle stehen natürlich ein neuer Kindergarten und die Volksschulsanierung, Ausbau der Breitbandversorgung, die Verbesserung der Verkehrssituation, insbesondere auf der B 123 und die Weiterentwicklung der Freizeitmöglichkeiten. Was mir besonders wichtig ist: Ich wünsche mir mehr Zusammenarbeit im Gemeinderat und zwischen den verschiedenen Parteien. Über die Plattform "Ideen für Ried" sind viele Anregungen eingebracht worden. Auch diese wer- den in meine Arbeit einfließen. Ein Anliegen ist mir auch der Klima -und Naturschutz auf Gemeindeebene. Da gibt es einige Ideen.

Du warst 8 Jahre Kapellmeister der Marktmusikkapelle Ried. Gibt es Parallelen zur Gemeindepolitik?

Martin: Kapellmeister zu sein, ist was ganz anderes als das Bürger- meisteramt. Parallelen gibt es aber dennoch – bei beiden Funktionen geht es um ein gutes Miteinander und darum, gemeinsam etwas zu schaffen. Sowohl bei der Musik, als auch bei der Gemeindearbeit steht das "Publikum" bzw. die Gemeindebevölkerung im Mittelpunkt.

Wofür steht die Rieder Volkspartei? Zeit für ein neues Miteinander – was darf man sich darunter vorstellen?

Martin: Ich denke, dass unsere Gemeinde in den kommenden Jahren zahlreiche Herausforderungen zu meistern hat. Dazu braucht es ein gutes Miteinander im Gemeinderat. Die ÖVP steht hier ganz klar für gut überlegte und gemeinsam erarbeitete Konzepte und Lösungen. Ich bin mir sicher, dass eine gute, konstruktive Zusammenarbeit für Ried MEHR bringen kann.

 

WORDRAP

Ried... hat Potenzial zu einer Vorzeigegemeinde.
Musik: Queen, ABBA, Brass- & Blasmusik, Vivaldi, es gibt glück- licherweise unglaublich viel und gute Musik
(Lebens)Motto: Habe ich kei- nes, aber wer wertschätzend und respektvoll durchs Leben geht, hat es sicher leichter.
Darauf würde ich nie verzichten: Zeit mit meiner Familie
Schokolade: Geniale Erfindung, am liebsten schon zum Früh- stück.
Bier oder Wein: Aperol Spritz
Erfolg: Schön, wenn er sich einstellt.
Was ich gar nicht mag: Streiten, kostet zu viel Energie.
Lieblingsspeise: Schwierig, Grillteller mit Pommes.

 

Martin Peterseil - Bürgermeisterkandidat in Ried in der Riedmark